Norwegen Sehenswürdigkeiten

bridge-78722_1280 fjord-110133_1280 hurtigruten-78720_1280

Eine kleine Auswahl der Sehenswürdigkeiten in Norwegen.
Um alles zu beschreiben und die Eindrücke wieder zu geben, muss man Norwegen gesehen haben.

Der Geirangerfjord und Naeroyfjord

Die Fjorde an Norwegens Westküste sind allesamt faszinierend, doch der Geirangerfjord und der Nærøyfjord haben durch ihre engen und steilen Felswände, welche bis zu 1400m hochragen, eine besondere Stellung. Die natürliche Schönheit der Fjordlandschaft wird durch Wasserfälle, Gletscher, Gletscherseen und Wälder entlang der schroffen Felswände geprägt.
Was wohl auch dafür verantwortlich ist, das nicht nur zwei berühmte Fjorde, sondern auch zwei große, von Menschenhand fast unberührte Gebiete mit jeweils mehr als 500 Quadratkilometer, welche die Fjorde umschließen mit in die Weltwerbeliste aufgenommen wurden.
Zwischen diesen beiden Gebieten erstreckt sich der Nationalpark Jostedalsbreen, welcher durch den größten Gletscher auf dem europäischen Festland gebildet wird. Die norwegischen Fjorde wurden durch enorme Eismassen, welche den größten Teil Nordeuropas bedeckten, während mehreren Eiszeiten geformt.
Der Nærøyfjord ist der schmalste Fjord der Welt und wohl der spektakulärste Seitenarm des Sognefjords. An seiner schmalsten Stelle misst er eine breite von 250 Metern und wird eingerahmt von 1800 Meter hohen massiven Felswänden.

Der weiter nördlich gelegene Geirangerfjord ist für seine ursprüngliche Schönheit und die großartigen Wasserfälle, von welchen er geschmückt wird, bekannt. Der Geirangerfjord gehört zu den beliebtesten Reisezielen in Norwegen, jedes Jahr kommen mehrer Zehntausende Besucher und über 100 Kreuzfahrtschiffe um diese einzigartig Naturattraktion zu besichtigen.

Nicht nur die UNESCO hat erkannt, das die norwegischen Fjorde etwas besonderes sind, so kamen auch von internationalen Magazinen Auszeichnungen wie „das weltweit beste unberührte Reiseziel“ oder die Nennung der Norwegischen Fjorde unter den „sieben Weltwunder der Natur“.

Bryggen Bergen

Die norwegische Hafenstadt Bergen war im 14. und 15. Jahrhundert einer der wichtigsten ausländischen Stützpunkte der Hanse. Bergen war der Umschlaghafen für Waren aus aller Herren Länder. Die deutschen Handelsleute hatten ihr eigenes Wohn- und Arbeitsviertel – die deutsche Brücke, welche heute „Bryggen“ oder auch „Tyskebryggen“ für „Deutscher Kai“ („die Deutschen Brücken“) genannt wird.
Das Hansekontor, welcher aus über zwanzig nebeneinander liegenden Höfen besteht, wurde schnell zu einem kompletten Wohn- und Handelsviertel. Zur Blütezeit machten die deutschen Kaufleute und Handwerker 1/4 der Stadtbevölkerung Bergens aus. Um Brände in dem eng gebauten Viertel zu vermeiden waren alle Gebäude unbeheizt. Die einzigen geheizten Räume befanden sich in der rückwärtig gelegenen, aus Stein gebauten Schøtstuene welche auch als Versammlungs- und Gerichtsraum diente. Als es 1702 zu einen großen Brand kam wurden fast alle Gebäude vernichtet. Es folgte jedoch ein Wiederaufbau im ursprünglichen alten Stil.

Urnes Stabkirche

Etwa 50 Meter über dem Lusterfjord, auf einem natürlichen Plateau bettet sich die Stabkirche idyllisch in die umliegende Natur ein.
Die Urnes Stabkirche wurde zwischen 1120 und 1150 erbaut und ist damit Norwegens älteste noch erhaltene Holzkirche des Landes.
Besonders wertvoll ist das Nordportal, welches reich mit Schnitzereien versehen ist und zu einer älteren Kirchegehört. Es ist berühmt für seine Ornamentik mit bänderartigen Leisten und schlanken, eleganten Tierformen. Die Säulen oder “Stäbe” im Inneren der Kirche haben kelchförmige Kapitelle mit Motiven wie Elche, Löwen, Schlangen, Tauben oder Drachen.

Atlantikstraße

Die Atlantikstraße (norwegisch (Bokmål) Atlanterhavsveien) ist ein Abschnitt der norwegischen Reichsstraße 64 und liegt im Fylke Møre og Romsdal, zwischen Molde und Kristiansund.

Genau genommen umfasst die Atlantikstraße einen 8274 Meter langen Abschnitt zwischen Vevang in der Kommune Eide und dem auf einer Insel gelegenen Kårvåg in der Kommune Averøy. Durch ihren Verlauf mit acht Brücken über mehrere kleine Inseln ist sie eine Touristenattraktion, auch Einheimische fahren gerne zum Angeln dorthin.

Da die Atlantikstraße genau am Ausgang eines Fjords liegt, treten bei Tidenwechsel zwischen den einzelnen, kleinen Inseln, über die die Atlantikstraße führt, gewaltige Strömungen auf, weswegen alle Angelplätze und Aussichtsplattformen mit Absperrungen gesichert sind, um Unfälle zu vermeiden.