Bericht Vagan 2015

 

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VAGAN Hytte Testrevier

Ein perfekter Tag auf dem Meer

 

Unsere diesjährige Reise nach Norwegen führte uns Ende April nach Mittelnorwegen auf die Insel Linesöya. Diese Insel ist ein wahres Kleinod und völlig vom Massen Angeltourismus verschont.. Durch eine Brücke seit 2011 mit dem Festland verbunden leben hier 80 Einwohner in friedlicher Nachbarschaft mit 150 fast zahmen Rehen sowie Auerhähnen und Austernfischern. Der nächste Ort ist Stokksund rund 13 km entfernt. Wir sind zu Gast bei Arne Hansen und seiner Frau. Arne hat in den letzten Jahren aus einem kleinen alten Bauernhof ein Ferienhaus und 3 Ferienwohnungen gebaut. Letztes Jahr kam noch ein Filetierhaus und eine kleine 2 Personenwohnung dazu. Wir wohnen im Haus. Älter und etwas hellhörig, aber mit 4 Schlafzimmern, Kamin,High Speed Wlan und deutschen SAT TV doch ganz komfortabel. Nächsten Winter soll kräftig renoviert werden, dann gibt es eine neue Küche und frische Farbe für das Haus.

Heute geht’s raus aufs Meer. Gestern war es sehr stürmisch. Wir haben die Zeit genutzt um neue Partner  Bessaker, Bakkan  Rönsholmen entlang der Halbinsel Fosen zu gewinnen, aber auch alte, langjährige Partner und Freunde besucht. Doch heute stimmt alles. Sehr sonnig, leichter Wind aus Ost, Mittags eine Flaute und dann leichte Brise aus Nord-West. So die Aussage des Seewetterdienstes der Tröndelag Küste.

Meine 2 Begleiter und ich machen uns startklar. Angelzeug an Bord, Tank des 50 PS Yamaha voll, die Naturköder an Bord, Echolot/GPS an und los geht’s. Unser Ziel: Plateau 2. Ein super Angelplatz. So Arnes Aussage. Vor Linesoya gibt es 3 HOT SPOTS. Plateau 1, 2 und 3. Plateau 1 liegt im Süden der Insel vor der ersten tiefen Rinne (bis 400 m) am Schärengarten. Plateau 2 nach der ersten Rinne rund 2 km auf dem offenen Meer und Plateau 3 liegt rund 5 km vor der Küste hinter einer weiteren bis 300 m tiefen Rinne vor einer Inselgruppe mitten im Frohavet. Die Plateaus sind rund 3 km lang, bis 1 km breit und zwischen 50 und 100 m tief. Stark zerklüftet und gut durchströmt bieten sie Dorschen, Lengs und Lumbs den perfekten Lebensraum. Und uns Anglern den perfekten Angeltag.

Dann gings auch schon los. Nach einer 20 minütigen Fahrt hieß es Naturköder an den Haken und ab damit auf 80 m Tiefe. Mein Begleiter Diddi hatte den Köder kaum unten, war die Rute auch schon krumm. Etwas großes wehrte sich energisch vom Grund loszulassen. Nach rund 10 Minuten wussten wir auch was es war. Ein 13 Pfund schwerer und 1 m langer Lumb wurde erfolgreich verhaftet. Das ging ja gut los. Als nächster war Jürgi dran. Ein Anhieb, ein Drill und schon war ein stattlicher Leng an Bord. Dann biss auch schon wieder bei Diddi. Ich kam nicht zum Angeln. Kaum hatte ich einen Fisch fachgerecht gekehlt und verstaut, landete schon der nächste an Bord. Dorsch, Leng, Lumb , Schellfisch. Alles war dabei. Nach 2 Stunden waren 2 Kisten voll. Der Wind kam jetzt leicht kabbelig aus Nord-West. Wie vorhergesagt. Also beschlossen wir zu Plateau 1 zu fahren und dort auf der Dorschwiese (…die gibt es glaub ich 100fach an der norwegischen Küste) unser Glück zu versuchen. Das Plateau liegt in einem kleinen Schärengarten vor der Südseite Linesoyas. Arne meinte, sucht euch eine 20 m Stelle und lasst euch die Unterwasserberge hochtreiben zwischen die Inseln. Gesagt getan. Das Echo zeigte 16 m Tiefe an und wir liesen die Pilker tanzen. Nun ging noch mal die Post ab. Dunkelbraune Dorsche bis 6 kg Gewicht knallten an die Haken. Dabei wurde es immer flacher. Bald waren es nur noch 8 m und wir trieben schnell auf einen Felsen zu. Aber die Dorsche bissen wie verrückt. Also Motor an und die gleiche Trift noch einmal. Nach 2 weiteren Triften hatten wir genug. Viele Dorsche fanden wieder den Weg zurück ins Meer. Die größten nahmen wir mit. 3 große Kisten waren voll mit Fisch und mittlerweile war es schon Nachmittag. Also Motor an und rein in den Hafen. Glücklich und leicht erschöpft beendeten wir diesen wunderschönen Angeltag. Nachdem der Fang filetiert, der Filetieraum gesäubert und die Filets den Weg ins ewige Eis einer Tiefkühltruhe gefunden haben, genossen wir noch Diddis weltberühmten Sauerbraten mit Klösen, tranken ein paar Bierchen und vielen müde ins Bett. Alle hatten diese Nacht den selben Traum. Noch so ein perfekter Angeltag……. Und den hatten wir noch 4 mal während unseres 9 tägigen Aufenthaltes.

Fazit: Linesoya ist ein echtes Paradies. An Land und natürlich unter Wasser. Das Revier ist nicht ganz einfach. Man sollte unbedingt Erfahrung im Umgang mit GPS und felsigen, offenen Küsten und Schären haben. Das Wetter Anfang Mai veranstaltet immer Kapriolen. Starke Gezeitenhübe bis 3 m lassen Inseln auftauchen und bei Flut verschwinden. Also vorsichtig navigieren. Aber der enorme und vielfältige Fischreichtum spricht für sich.

Und Arne ist ein echt guter Gastgeber. Immer hilfreich, freundlich und sofort da wenn man ihn mal braucht. Arne, wir kommen wieder. Bis bald.

 

Liebe Grüße und allseits Petri Heil

 

Euer Fjord Tours Team

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